Paris Roubaix 2026

Die Ausgabe von Paris–Roubaix 2026 war im Grunde genau das, was dieses Rennen ausmacht: Chaos, Defekte, Staub, Kopfsteinpflaster – und am Ende komplett zerstörte Fahrer im Velodrom von Roubaix.

Gewonnen hat diesmal endlich Wout van Aert. Nach Jahren voller Pech, Stürze und verpasster Chancen holte er sich seinen ersten Sieg bei der „Hölle des Nordens“ im Sprint gegen Tadej Pogačar. Und ehrlich gesagt: Das wirkte fast wie eine kleine Erlösung. (paris-roubaix.fr)

Das Rennen selbst war komplett verrückt. Pogačar hatte einen Defekt, Mathieu van der Poel gleich mehrere Probleme im Wald von Arenberg und fiel dadurch zurück. Trotzdem entwickelte sich ein brutaler Zweikampf zwischen van Aert und Pogačar, die mehr als 50 Kilometer gemeinsam vorne fuhren und sich gegenseitig attackierten. (paris-roubaix.fr)

Besonders absurd: Trotz der ganzen Defekte wurde es die schnellste Austragung der Geschichte – fast 49 km/h Durchschnitt auf Kopfsteinpflaster. Das klingt eigentlich physikalisch falsch. (Wikipedia)

Und genau deshalb fasziniert Paris–Roubaix jedes Jahr wieder: Es wirkt weniger wie ein normales Radrennen und mehr wie ein kontrollierter Ausnahmezustand auf Fahrrädern.